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Der Rote Baron

Autoaufbereitung als Nebengewerbe

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Hallo 83metoo-Community!

Obwohl ich den Kanal und die Community bestimmt schon ein halbes Jahr verfolge, hab ich mich heute erst angemeldet. Aber besser spät als nie!

Kommen wir am besten gleich zur Sache: Mir kam vorige Woche die Idee, auch anderen Leuten das Glück eines Autos mit optischer Neuwagennote zu ermöglichen. Dazu hab ich aber ein paar Fragen, die mich in diesem Vorhaben vorerst ausbremsen. Ich hoffe hier finden sich einige, die vielleicht selbst auch Erfahrungen in diesem Gebiet haben. Also ich würde gerne neben meinem Studium unter anderem Autos aufbereiten. Jetzt mal abgesehen von der Gewerbeanmeldung (damit kenn ich mich aus):

  1. Brauch ich eine Versicherung, wenn ich die Autos anderer aufbereite/reinige? Wenn ja, welche/woher?
  2. Kann ich in SB-Waschparks diese Autos reinigen oder verletze ich damit Gesetze?
  3. Gilt es sonst noch etwas zu beachten?

Vielen Dank an jeden, der weiter helfen kann - ich werde mich bei Gelegenheit revanchieren!

Beste Grüße an alle vom roten Baron !

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1. Auf jeden Fall. Was ist wenn du bspw. mit dem Hochdruckreiniger versehentlich gegen das Auto knallst und das beschädigst? Wer zahlt dann. Diese Hapftlicht wird denke ich mal nicht allzu günstig werden, wenn du damit Gewerbe betreibst.

2. Würde mit dem Betreiber sprechen. Eventuell springt da sogar eine Win-WIn Möglichkeit für beide raus.

3. Ansonsten natürlich das übliche. Gewerbe anmelden und dahingehend erfolgt natürlich alles. Steuern abführen, Umsätze und Aufwände verbuchen etc..

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Guest

Du kannst als Kleingewerbe beginnen. Einfach zur Verbandsgemeinde oder Stadtverwaltung gehen, einen Gewerbeschein ausfüllen und fertig ist das Nebengewerbe. Kostet normal zwischen 10 und 20€. Meines Wissens hat man einen Freibetrag von 8000€ pro Jahr. Wenn du diese nicht erreichst, musst du auch keine Steuern zahlen. Es genügt wenn du einmal im Jahr eine Excel Tabelle ans Finanzamt schickst, in der steht wie viel du verdient hast.

Du musst immer bedenken, dass du mit deinem Privatvermögen haftest, wenn mal was schief gehen sollte. Eine Versicherung ist daher in diesem Gewerbe schon sinnvoll, aber auch mit Kosten verbunden, die man erst mal wieder reinholen muss. Des Weiteren muss man zumindest am Anfang viel in Pflegeprodukte investieren. Das kann etwas dauern, bis man das Geld wieder haus hat.

Würde allerdings einfach mal beim Amt nachfragen, die wissen bestimmt wie das mit dem Freibetrag oder einer Versicherung ist.

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Hey smokej und andre-albi,

danke für euren Beitrag, tolle Internetseiten! Ich hatte mich wohl etwas falsch ausgedrückt, als ich von Autos "aufbereiten" sprach. Ich will lediglich Autos (neben dem Studium) intensiv reinigen und ggf. versiegeln. Nach dem, was ich mittlerweile gelesen habe, umfasst "aufbereiten" nämlich noch mehr, z.B. die Ausbesserung kleiner Schäden wie Polsterrisse oder Karosseriebeulen. Für die Autoreinigung braucht man weder Zertifikate noch Ausbildung, da der Beruf "Autoreiniger" nicht geschützt ist und somit auch nicht mit gesetzlichen Bestimmungen einhergeht (anderes gilt für Anwälte, Notare, etc.).
Kompetenz auf dem Gebiet, sollte man natürlich dennoch mitbringen.

Für alle, die das auch interessiert:
Ich habe zu meiner ersten Frage nach den Versicherungen heute früh ausgiebig recherchiert - es gibt eine Betriebshaftpflichtversicherung, die Sach- und Personenschäden, entstanden bei der Berufsausübung, abdeckt. Da, wo ich geguckt habe, bist du inkl. deiner Familie sogar gleich mit privat haftpflichtversichert. Find ich ziemlich praktisch! Name wird natürlich nicht genannt. Aber ich hab verglichen
- eine Betriebshaftpflichtversicherung kriegt man für >10€/mtl. , in meinem Fall sogar 5,16€.
Damit ist dein eigenes Gewerbe (als Einzelunternehmer also du selbst) bei jeder Tätigkeit für Sachschäden bis 5Mio€ versichert. Also selbst, wenn du stolperst, der Hochdruckreiniger sich durch die Windschutzscheibe bohrt und den ganzen Innenraum durchnässt, während du zeitgleich mit deinem Gürtel die Motorhaube zerkratzt bist du theoretisch abgesichert - übertrieben, aber vielleicht nicht unmöglich. ;)
Natürlich, wie smokej schon sagt, nicht zu 100% drauf verlassen und immer selbst prüfen. Es ist insofern nur das, was ich dazu recherchiert habe.

Das mit der Win-Win-Situation ist ein guter Gedanke andre-albi, hab ich so nicht betrachtet, danke! Werde mal mit denen hier in der Nähe sprechen, vielleicht wird man sich einig.

Ja, das mit dem Gewerbe und den Steuern muss gemacht werden, ist aber keine große Sache. Der Bogen ist schnell ausgefüllt das ganze kostet keine 30€.
Und wer im Monat weniger als 1.458,33€ (17.500€ / 12Monate) Bruttoeinnahmen hat, wovon ich ausgehe, der kommt in den Genuss der Kleinunternehmerregelung ---> nachlesen, wen das interessiert! :)

 

Edited by Der Rote Baron

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Keine Ahnung wie das bei euch in DE ist aber bei uns in Österreich entstehen die meisten Kosten durch die bautechnischen Vorraussetzungen.

 

Brandschutz, Licht, Boden und z.b Auffangbecken oder dergleichen bei Autos zwecks Öl.

Würde mich mal vorher informieren was die Voraussetzungen sein müssen da wo du aufbereiten möchtest. Nicht dass du dann 20000€ investieren müsstest.

 

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Durch eine "mobile" Autoreinigung sollte man solche bautechnischen Vorraussetzungen elegant umgehen können.

Edited by Eisrausch

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Ich würde vielleicht auch erstmal schauen, wie sich das entwickelt. Soll natürlich jetzt kein Aufruf sein irgendwas zu tun, aber:

Ich würde erst einmal einen Platz aussuchen und ggf. mit dem Betreiber sprechen ob man sich enig wird, wie schon erwähnt.

Dann würde ich schauen wie sich das ganze entwickelt. Wenn es wirklich regelmäßig und "viel" wird, kannst du immer noch ein Gewerbe anmelden.

Wie das Ganze rechtlich gesehen betrachtet wird, kann ich dir nicht genau sagen. Weil sobald du Umsatz machst, musst du es ja eigentlich anmelden.

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Ich kann dir sagen dass das alles nicht so einfach ist. 

Ich hatte es auch vor aber sobald du sowas machen willst brau hast du in einem Industriegebiet eine Garage. Sobald Leute in der Nähe wohnen geht das nicht mehr. 

Und ein WC brauchst du auch... Und daran ist es bei mir gescheitert. 

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Hallo roter Baron,

 

also soweit ich weiß musst du auf jeden Fall eine Versicherung haben. Sonst müsstest du mit deinem eigenen Kapital haften. Zu deinen anderen Fragen kann ich dir so jetzt keine Auskunft geben, da ich damit noch keine Erfahrungen gemacht habe. Was mich dabei unterstützt hat ein Kleingewerbe anzumelden, sind viele verschieden Blogbeiträge und einige Gespräche mit Personen, die das selbe auch schon machen. Vielleicht wäre das ja ein Schritt für Dih in die richtige Richtung.

 

Hoffe, dass ich dir ein wneig helfen konnte

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